Donnerstag, 25. Mai 2017

Unflätiger Kommentar

Juristen sind gemeinhin für ihren sachlich-nüchternen, oft technischen Ausdrucksstil bekannt. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Man denke etwa an die Kolumnen von Thomas Fischer. Aber auch manch Fachliteratur lässt mit einem etwas gröberen Stil aufhorchen. So findet sich im Grundgesetz-Kommentar v. Mangoldt/Klein/Starck bei Art. 142 Rn. 13 folgender Satz:
Im Ergebnis dürfte daher der Spielraum für einen „überscheißenden“ landesverfassungsrechtlichen Grundrechtsschutz eher gering sein.
Immerhin steht das schlimme Wort in Anführungszeichen.